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Colitis und Schwangerschaft
   
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Die nachfolgende Information ist eine Antworten zu einer gestellten Patientenfragen. Wenn Sie selbst eine Frage stellen möchten, können Sie dies hier tun.

Colitis und Schwangerschaft
Guten Tag,

ich habe seit 7 Jahren Colitis (Proctitis), die sich damals durch Schmerzen und Blut im Stuhl äußerte. Seit zwei Jahren war ich vollkommen beschwerdefrei.
Nun bin ich in der 31. Woche schwanger, habe seit einer Woche wieder vereinzelt Blut im Stuhl und zeitweilig starke Schmerzen.
Kann ich Salofalk sup 250 mg einnehmen und welchen Tipp geben Sie mir für den Rest der Schwangerschaft?

Danke und freundliche Grüße
 

 
Unsere Antwort
  Wie Sie schreiben hat sich Ihre entzündliche Darmerkrankung früher vor allem als Proktitis manifestiert mit zwischenzeitlicher Beschwerdefreiheit.
Während einer Schwangerschaft werden unterschiedliche Verläufe beobachtet:
  • Verbesserung von entzündlichen Darmerkrankungen
  • oder auch wieder erneute Aktivität.

Empfohlen wird in den letzten Wochen der Schwangerschaft auf Salicylalthaltige Medikamente zu verzichten. Bei Suppositorien, die vor allem lokal wirken sind die Nebenwirkungen allerdings als gering einzustufen, hier gibt es keine verlässlichen Daten in Bezug auf die Applikation während der Schwangerschaft.
Ich würde in erster Linie eine Standortbestimmung bei einem Spezialisten machen um über das Ausmass der Entzündung im Bilde zu sein und eine eventuelle andere Blutungsquelle auszuschliessen. Dann könne Sie zusammen mit Ihrem Arzt die Vor- und Nachteile einer Behandlung in den letzten 2 Monaten der Schwangerschaft abwägen.

 
Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. Johannes Beltinger
Medizinische Universitätsklinik
Kantonsspital
CH-4101 Bruderholz
 
Bitte beachten Sie:
Diese Antwort wurde anhand Ihrer Angaben von einem Experten nach bestem Wissen und Gewissen und frei von kommerziellen Interessen verfasst. Da wir ihre Angaben aber in Bezug auf Korrektheit und Vollständigkeit nicht überprüfen können, können wir keine Verantwortung für diese Antwort übernehmen. Wir empfehlen Ihnen deshalb diese Antwort noch mit Ihrem Arzt/Aerztin zu besprechen. Ansprüche gegenüber IBDnet.ch sind ausgeschlossen.

 

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