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Die nachfolgende Information ist eine Antworten zu einer gestellten Patientenfragen.
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Enthält Salufalk zu viel Säure? |
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Ich ( 41 ) bin seit 1978 an Crohn erkrankt.
Bei der letzten Koloskopie deutete der Befund jedoch mehr auf eine Colitis. ca.20cm des Enddarm sind entzündet.
Nun nehme ich seit einer Woche täglich 3x2 Salufalk 500mg.Seit dem ersten Tag der Einnahme von Salufalk habe ich fast unerträgliche Schmerzen beim Stuhlgang.Ist es möglich, daß das Medikament zu agressiv ist für meine Schleimhäute? Mein Afterbereich ist so wund, daß ich kaum noch sitzen kann. An meiner Ernährung hat sich nichts geändert.Ansonsten nehme ich tägl.3x3mg Budenofalk ein.
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Güssen
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Unsere Antwort |
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Ihren Angaben entnehme ich, dass Sie unter einer im untersten Abschnitt des Dickdarms lokalisierten Colitis leiden, wobei es
offensichtlich noch nicht ganz klar ist, ob es sich um eine Colitis ulcerosa oder um einen Morbus Crohn handle. Salofalk enthält als Wirksubstanz
5-Aminosalicylsäure. Dieses Medikament wird im Allgemeinen bestens toleriert. Seltenerweise allerdings kann man darauf "paradox" - d.h. u.a. mit
Durchfall - reagieren. Da bei Ihnen nur die untersten 20 cm des Dickdarms befallen sind hätte man die Möglichkeit einer lokalen Therapie mit
Einläufen. Auch mit dieser Darreichungsform können verschiedene Wirksubstanzen eingesetzt werden können. Der Vorteil einer Therapie mit
Einläufen ist, dass die Medikamente direkt an den Wirkungsort gelangen und dadurch praktisch keine Nebenwirkungen haben. Unser Vorschlag:
Wenden Sie sich an Ihren Arzt und fragen Sie ihn nach den lokalen Therapiemöglichkeiten (z.B. Colifoam-Clysmen, Asacol-Clysmen oder
Asacol-Rectalschaum).
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Mit freundlichen GrüssenProf. Dr. med. A. Straumann
Gastroenterologie FMH
Olten
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Diese Antwort wurde anhand Ihrer Angaben von einem Experten nach bestem Wissen und Gewissen und frei von kommerziellen Interessen verfasst.
Da wir ihre Angaben aber in Bezug auf Korrektheit und Vollständigkeit nicht überprüfen können, können wir keine Verantwortung für diese Antwort
übernehmen. Wir empfehlen Ihnen deshalb diese Antwort noch mit Ihrem Arzt/Aerztin zu besprechen. Ansprüche gegenüber IBDnet.ch sind
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