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Die nachfolgende Information ist eine Antworten zu einer gestellten Patientenfragen.
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Oberbauchbeschwerden bei Morbus Crohn |
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Seit 1990 laufe ich von Arzt zu Arzt. 1999 dann nach einer Noteinweisung ins Krankenhaus und 2 Not-ops, dann die Diagnose Morbus Crohn.Laut Op-Bericht hatte ich einen Abszess vom Blasenhals bis unter die Leber, freie Flüssigkeit im Becken, eine Läsion im Dünndarm, Gefäßveränderungen und beginnende Nekrosen im Bauchraum. Leider wurde ich jahrelang als Simulant abgestempelt. Nach der Op hatte ich ein 3/4 Jahr keine bis kaum Beschwerden.Seit September `00 geht es mir jedoch wieder sehr schlecht. Eine Therapie mit Budenofalk ist fehlgeschlagen, da ich diese nicht vertrage, welche sich in krampfartigen Bauchbeschwerden äussert.Seit April `01 nehme ich Kortison. Meine Beschwerden werden jedoch nicht besser. Beschwerden das heißt: Gewichtsverlust von 7 Kilo (61 Kilo bei 180 Größe ), ständiges unwohlsein, Durchfälle, Appetitlosigkeit, Darmschmerzen und krampfartige Oberbauchbeschwerden. Auf Grund dieser Tatsachen verschrieb mein behandelnder Internist Nexium, welches die Beschwerde nicht im gringsten mildert. Nun meine Frage: Könnten diese Symptome noch andere Ursachen haben, hätten Sie noch andere Methoden der Therapie vorzuschlagen und könnten Sie mir einen Darmspezialisten, egal wo in Deutschland, empfehlen? Vielleicht einen Spezialisten direkt für Morbus Crohn. Ich danke Ihnen. Mit freundlichen Grüssen
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Unsere Antwort |
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Die Diagnose eines Morbus Crohn kann aber muss nicht schwierig sein. Sie haben eine 9-jährige Leidenszeit durchgemacht bis
endlich die korrekte Diagnose eines Morbus Crohn mit einigen Komplikationen gestellt wurde. Die jetzt geschilderten Symptome sind für mich
beunruhigend. Per Internet lässt sich die Situation leider nicht klären, das ist bei Ihnen zu kompliziert. Sie benötigen eine Untersuchung
durch einen kompetenten Facharzt für Gastroenterologie. Da mir leider Ihr Wohnort unbekannt ist möchte ich Sie bitten sich mit einem unserer
deutschen Kollegen, unter Angabe Ihrer Adresse, in Verbindung zu setzen. Auf diesem Weg sollte eine Vermittlung möglich sein.
Hier die Adresse der beiden deutschen Kollegen, welche Mitglied des IBDnet.ch sind: gerd.kullak@usz.ch frank.seibold@spitalnetzbern.ch
In der Hoffnung Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben verbleibe ich, |
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Mit freundlichen GrüssenProf. Dr. med. A. Straumann
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Bitte beachten Sie:
Diese Antwort wurde anhand Ihrer Angaben von einem Experten nach bestem Wissen und Gewissen und frei von kommerziellen Interessen verfasst.
Da wir ihre Angaben aber in Bezug auf Korrektheit und Vollständigkeit nicht überprüfen können, können wir keine Verantwortung für diese Antwort
übernehmen. Wir empfehlen Ihnen deshalb diese Antwort noch mit Ihrem Arzt/Aerztin zu besprechen. Ansprüche gegenüber IBDnet.ch sind
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